Gängige Vorurteile

Kernkraftwerke schaden der Biodiversität

Falsch
Kernkraftwerke bieten zahlreiche Vorteile für den Schutz der biologischen Vielfalt: geringer CO₂-Fußabdruck, geringer Flächenbedarf, begrenzte Auswirkungen durch Ableitungen … Der einzige Punkt, der zu beachten ist, ist das Ansaugen von Fischen; es ist jedoch anzumerken, dass keine Auswirkungen auf die Größe der Fischpopulationen nachgewiesen werden konnten.
Mehr lesen

Kernkraftwerke setzen radioaktive Gase und Flüssigkeiten frei

Unvollständig
Im Normalbetrieb setzen die Reaktoren tatsächlich sehr geringe Mengen radioaktiver Stoffe frei, vor allem in flüssiger Form, aber in geringerem Maße auch in gasförmiger Form. Die bloße Tatsache, dass sie radioaktiv sind, macht sie nicht zwangsläufig gefährlich für die Öffentlichkeit. Die ASN weist ausdrücklich darauf hin, „dass die öffentliche Gesundheit in Frankreich an keiner Stelle durch die zulässigen Ableitungen gefährdet ist.”
Mehr lesen

Es ist besser, auf die Kernfusion zu warten, die sauberer und weniger riskant sein wird als die derzeitige Kernenergie

Irreführend
Die Kernfusion ist vielversprechend, befindet sich jedoch nach wie vor im Forschungsstadium, und ihre wirtschaftliche Rentabilität ist weiterhin höchst ungewiss. Selbst in den günstigsten Szenarien wird die Kernfusion bis zum Ende des Jahrhunderts nur wenige Prozent des weltweiten Strombedarfs decken können.
Mehr lesen

Der Unfall auf Three Mile Island war eine Umweltkatastrophe

Falsch
Der Unfall von Three Mile Island hatte keine nachweisbaren gesundheitlichen oder ökologischen Folgen. Er trug jedoch dazu bei, die Ausbildung des für die Steuerung von Kernreaktoren zuständigen Personals grundlegend zu überdenken.
Mehr lesen

Das Meer rund um Fukushima ist gefährlich verseucht

Falsch
Die radioaktiven Freisetzungen infolge des Reaktorunfalls hatten keine beobachtbaren Auswirkungen auf die terrestrischen und aquatischen Ökosysteme außerhalb der unmittelbaren Umgebung des Kraftwerks, und es sind auch keine zu erwarten.
Mehr lesen

Aufbereitetes und abgeleitetes Wasser in der Nähe von Fukushima ist umweltschädlich

Falsch
Die Einleitung von tritiumhaltigem „radioaktivem“ Wasser ins Meer hatte keine Auswirkungen auf die Ökosysteme. Die Konzentrationen im Wasser entsprachen sofort wieder den Empfehlungen für Trinkwasser.
Mehr lesen

Japan hat seine Umweltbilanz nach Fukushima verbessert

Falsch
Durch die anhaltende Stilllegung der japanischen Kernkraftwerke nach dem Unfall von Fukushima gingen dem Land schlagartig 30 % seiner Stromversorgung verloren, was bis heute weitgehend durch fossile Energieträger (Kohle und Erdgas) ausgeglichen wird, wodurch sich die Treibhausgasemissionen Japans erheblich erhöht haben.
Mehr lesen