Der Unfall auf Three Mile Island war eine Umweltkatastrophe
Falsch
Der Unfall von Three Mile Island hatte keine nachweisbaren gesundheitlichen oder ökologischen Folgen. Er trug jedoch dazu bei, die Ausbildung des für die Steuerung von Kernreaktoren zuständigen Personals grundlegend zu überdenken.
Kernkraftwerke setzen radioaktive Gase und Flüssigkeiten frei
Unvollständig
Im Normalbetrieb setzen die Reaktoren tatsächlich sehr geringe Mengen radioaktiver Stoffe frei, vor allem in flüssiger Form, aber in geringerem Maße auch in gasförmiger Form. Die bloße Tatsache, dass sie radioaktiv sind, macht sie nicht zwangsläufig gefährlich für die Öffentlichkeit. Die ASN weist ausdrücklich darauf hin, „dass die öffentliche Gesundheit in Frankreich an keiner Stelle durch die zulässigen Ableitungen gefährdet ist.”
Fukushima beweist, dass alle Kernreaktoren von Natur aus gefährlich und unsicher sind
Falsch
Vor dem Atomunfall von Fukushima war die japanische Behörde für nukleare und industrielle Sicherheit ineffizient und zu wenig unabhängig von der Regierung und der Energieindustrie. Diesen Beamten gelang es nicht, die im Grunde einfachen Verbesserungen durchzusetzen, die der Betreiber Tepco hätte vornehmen müssen, um die Katastrophe zu verhindern. Man kann diese Situation nicht auf andere Länder übertragen, die Kernkraftwerke betreiben.
Kernkraftwerke produzieren Plutonium, das zur Herstellung von Atombomben verwendet wird
Irreführend
Um Plutonium in einer Atombombe verwenden zu können, muss es waffenfähig sein, d. h. reich an dem spaltbaren Isotop Pu-239 und arm an brütbaren Isotopen. Mit den gängigsten Reaktoren lässt sich Plutonium dieser Qualität nicht herstellen.
Die Stilllegung von Kernreaktoren nach dem Unfall von Fukushima hat den Kampf gegen die globale Erwärmung gebremst
Richtig
Nach dem Atomunfall von Fukushima haben zahlreiche Länder sichere und funktionsfähige Kernkraftwerke stillgelegt oder ihre Bauvorhaben eingestellt, was sich negativ und nachhaltig auf die weltweiten Bemühungen zur Bekämpfung der globalen Erwärmung auswirkt.
Das Gebiet von Fukushima ist immer noch radioaktiv
Irreführend
Die Radioaktivität in der Region Fukushima entspricht heute der natürlichen Radioaktivität in vielen Regionen der Welt, ohne dass nachweisbare Auswirkungen auf die Gesundheit festgestellt wurden.
Die Stilllegung von Kernreaktoren nach dem Unfall von Fukushima hat den Kampf gegen die globale Erwärmung gebremst
Richtig
Nach dem Atomunfall von Fukushima haben zahlreiche Länder sichere und funktionsfähige Kernkraftwerke stillgelegt oder ihre Bauvorhaben eingestellt, was sich negativ…
Das Gebiet von Fukushima ist immer noch radioaktiv
Irreführend
Die Radioaktivität in der Region Fukushima entspricht heute der natürlichen Radioaktivität in vielen Regionen der Welt, ohne dass nachweisbare Auswirkungen…